jantsch nikolaus
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geboren 1978 in linz 1999 Beginn des Soziologiestudiums in Linz 2000 – 2006 Studium der Malerei/Animationsfilm/Tapisserie an der Universität für angewandte Kunst in Wien bei Christian Ludwig Attersee lebt und arbeitet in wien |
wie wir leben
ausstellungsdauer: 13. april bis 16. juni 2007
eröffnung: 12. april 2007, 19.00 uhr
Das Hauptwerk der Ausstellung von niki jantsch, die Diplomarbeit „wie wir leben“ präsentieren wir in der Artlounge. Es ist dies ein Animationsfilm basierend auf einem Urlaubsfilm über eine Corrida und dem Spielfilm „Wenn die Gondeln Trauer tragen“. Jantschs Film, stellt die schönen Dinge des Lebens, den Genuss der Sexualität den Erschwernissen des Lebens gegenüber. Der Stierkampf ist eine Metapher auf das Leben und den Tod, die Arena ist der Schauplatz für Risiko und Gefahr, Mut und Angst, Macht und Gewaltausübung, alles Aspekte und Facetten, die sich in der Existenz wieder finden. So ist das Leben voll von Barrieren, die es zu überwinden gibt. Dieser Film erzählt von den Zusammenhängen des Überlebenskampfes und der Liebe der Menschen. Ergänzt wird der Animationsfilm mit auf Fotopapier gedruckten Stills.
In der Galerie ergänzen Arbeiten auf Leinwand und Siebdrucke auf Papier das Werk des Künstlers. Auf erstere sind schablonenhaft Sujets gemalt oder gedruckt, die eine farbenfrohe flächige, leichte Atmosphäre ausstrahlen, die lediglich durch einen Text gebrochen wird, der aus Arthur Millers „misfits“ entlehnt wurde.
Bei den Siebdrucken unternimmt der Künstler den Versuch, so etwas wie eine partionäre Bestandsaufname vorzunehmen, diese Darstellungen von Portraits manifestieren diese Momentaufnahme. Die Vorlagen stammen schlichtweg aus Zeitschriften, die keinerlei Identität der dargestellten Personen preisgeben. Die Bilder haben mehrere Ebenen, die unterschiedliche Deutungsmuster besitzen. Es sind Darstellungen des Alltags, wie man sie in Illustrierten vorfindet.











