limberk christina
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geboren 1978 in wien 1997-2000 studium der bildnerischen erziehung, Universität der bildenden künste wien 2000-2004 studium der malerei/animationsfilm/tapisserie, universität für angewandte kunst in wien bei christian ludwig attersee 2004-2007 studium der freien kunst, kunstakademie düsseldorf lebt und arbeitet in wien |
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ausstellungsdauer: 20. oktober bis 21. dezember 2006
eröffnung: 19. oktober 2006, 19.00 uhr
Die Ausstellung basiert auf den Schwerpunkten Malerei, Fotografie und Farbtagebüchern
Zur Malerei:
Die Bilder sind ein Suchen nach assoziationsfreier Darstellung energetischer Zusammenballung während der Umwandlung zur Schöpfung.
Der Zufall als erster Schritt ins Unbekannte. Die Künstlerin will Malerei parallel zur Natur - nicht nach ihr schaffen. Gemalt wird mit Eitempera auf Molino.
Das Farbtagebuch wächst neben den Bildern.
Bevor Christina Limberk das Atelier verlässt, gießt sie das schmutzige Malwasser des Tages in eine mit Papier ausgelegte Wanne. Bis zum nächsten Tag haben sich die Pigmente abgesetzt. Sie gießt das Wasser ab und hängt das farbgetränkte Papier zum Trocknen an die Wand. Es wird datiert und später gepresst. In sich trägt es die Spuren aller Farben die während eines Tages verwendet wurden.
Da immer eine Wand voller Farbfilter ist, ist es durchaus möglich dass die vermischten Farbnuancen zu neuen Bildern beitragen. Aus einem Raum, in dem man künstlerisch arbeitet, lässt sich nichts ausblenden. Alles fließt zusammen - wie in den Farbfiltern, aus denen sich das Farbtagebuch zusammensetzt.










