zeilner gerlind

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Portraitfoto Gerlind Zeilner

geboren 1971 in mödling/niederösterreich
1993-1998 akademie der bildenen künste, wien, Prof. damisch
1994 goldener fügerpreis für graphik
1998 würdigungspreis des bunderministeriums
2001 preis des theodor körner-fonds
2005 georg eisler-preis
2006 anton faistauerpreis
lebt und arbeitet in Wien

 

 

hell und sofort

 

ausstellungsdauer: 8. oktober bis 6. november 2004

eröffnung: 7. oktober 2004, 19.00 uhr

 

Gerlind Zeilner ist eine scharfe und tiefsinnige Beobachterin. Fasziniert ist sie im gleichen Ausmaß von Räumlichkeiten und Menschen. Beides, Architektur wie auch Personen bringt sie zueinander in ein spannendes Beziehungsgeflecht, wobei manchmal vorgefundene Situationen sofort geeignet sind, in ein Bild umgewandelt zu werden – dies ergibt sich des öfteren, indem die Künstlerin vor Ort eine Zeichnung anfertigt und im Atelier als Gedankenstütze für eine größere Leinwandarbeit heran nimmt. Niemals jedoch reicht eine Zeichnung als Vorlage für ein Bild; es bedarf immer mehrer Anregungen, die Anreiz für ein neues Ganzes ergeben, was sich auch im Zuge des Malprozesses herauskristallisiert.

 

Der Titel hell und sofort ist möglicherweise beim ersten Anblick auf die Bilder irritierend, jedoch ist damit das Kolorit und die von der Künstlerin gewünschte Geschwindigkeit, ihre Arbeit fertig zu malen, gemeint. Gelernt hat sie ihr künstlerisches Handwerk – das Studium der Malerei und Graphik – bei Prof. Damisch an der Akademie der bildenden Künste in Wien und 1998 mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Sie erhielt auch bereits Preise für Graphik und Malerei und konnte im Zuge eines Romstipendiums im Jahr 2000 ihren Blick für den Einfluss des Lichtes auf die Farbpalette schärfen. Sicherlich ist es Gerlind Zeilner durch die Einzellausstellung in Damaskus gelungen, einen Hauch von orientalischen Flair, das immer in ihren Arbeiten auftaucht, ins Morgenland hinüberzuretten.

 

Als Besonderheit sei noch zu erwähnen, dass in den Bildräumen immer Freunde der Künstlerin zu Akteuren werden; des öfteren aber überwindet der Mensch Gerlind Zeilner seine etwas schüchterne und zurückhaltende Art und erlaubt es der Künstlerin, sich im Bild zu portraitieren.

 

 

»o.t.«

»o.t.«

Radierung, 50x70 cm, gerahmt 100x70 cm